ARABICA UND ROBUSTA – BERÜHMTHEITEN DER KAFFEEWELT

ARABICA UND ROBUSTA – BERÜHMTHEITEN DER KAFFEEWELT

ARABICA UND ROBUSTA – BERÜHMTHEITEN DER KAFFEEWELT
In unserem letzten Blog-Beitrag haben wir über die Heimat des Kaffees berichtet -dem sogenannten Kaffeegürtel.

Man sieht, dass der Kaffeebaum nicht gerade unwählerisch in Bezug auf seine Umwelt ist. Doch haben die unterschiedlichen Bedingungen einen Einfluss auf den daraus resultierenden Kaffee? Die Antwort lautet ja. Die während dem Wachstumsvorgang vorliegenden Bedingungen wirken sich auf den schlussendlichen Geschmack der Kaffeebohnen und dem Kaffee, der aus diesen entsteht aus. Je nachdem ob die Kaffeebäume zum Beispiel im Hoch- oder Tiefland angebaut werden, liegen am Ende zwei verschiedene Kaffeesorten vor. Unter Hochland versteht man eine Anbauhöhe von ca. 1000 Metern. Die weltweit wohl am meisten verbreitete Kaffeesorte „Arabica“, welche unter anderem in Brasilien, Kolumbien, Mexiko oder Kenia angebaut wird, stammt beispielsweise aus dem Hochlandanbau. Den zweiten Platz belegt „Robusta“ und ist ebenfalls in Brasilien, sowie in Indonesien, dem Vietnam und an der Elfenbeinküste zu finden, da hier für Robusta optimale Wachstumsbedingungen vorliegen. Je nach Anbauland und den dort herrschenden Bedingungen ist ebenfalls ein Geschmacksunterschied erkennbar.

Eine große Familie – Der Ursprung des Kaffees
Unter „Rubiaceae“ versteht man den botanischen Ursprung aller Kaffeesorten. Die Pflanzen erhielten später den Gattungsnamen „Coffea“, zu dem heutzutage mehr als 130 verschiedene Kaffeearten gezählt werden können, wobei die Vermutung vorliegt, es gäbe noch weitaus mehr unentdeckte Kaffeearten. Es ist also klar ersichtlich, dass die Welt rund um den Kaffee noch lange nicht komplett erforscht wurde und immer noch viele Geheimnisse darauf warten, offenbart zu werden. Neben den beiden Hauptsorten „Arabica“ und „Robusta“ existieren anbei viele weitere Sorten, die es jedoch lange nicht zu solch einer Berühmtheit wie ihre Verwandten geschafft haben. Aber auch der Stammbaum der beiden VIP´s der Kaffeewelt ist interessant zu beobachten. So werden Arabica und Robusta, auch genannt „Canephora“, oft als Geschwister dargestellt, vielmehr ist Arabica jedoch das Kind von Robusta und ein Hybrid aus Robusta und einer weitaus unbekannteren Kaffeesorte, die auf den Namen „Euginodes“ hört. Und in Bezug auf den Genussaspekt sollten die beiden Sorten „Liberica“ und „Excelsa“ ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Jedoch spielen auch diese im wirtschaftlichen Vergleich zu Arabica und Robusta keine große Rolle. So werden die beiden hauptsächlich Arabica und Robusta angebaut. Darunter auch die vielen aus ihnen hervorgehenden Sorten, auch „Varietäten“ genannt. Während aus Arabica eine Vielzahl an Untersorten/Varietäten hervorgehen, liefert Robusta eher weniger.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Arabica und Robusta viele Gemeinsamkeiten vorweisen, doch es gibt ebenfalls viele Unterschiede in Bezug auf die Verbreitung, als auch auf den Geschmack, zwischen den beiden Sorten. Auf diese wird jedoch erst im nächsten Blog eingegangen.